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Connecting People oder Die Isolation
des Individuums mittels Neuer Medien?
Die mediale Aufbereitung wird wichtiger als das direkte unmittelbare
Kommunizieren ohne Hilfsmittel. Es werden Lautsprecher in einem Raum
benutzt, der keine Lautsprecher erfordert. Leute ziehen es vor, ein
Telefongespräch zu führen, statt sich einfach mit Ihrem real-existierenden
Gesprächspartner zu unterhalten.
Wird medial unvermittelte Kommunikation zunehmend verdrängt?
Gespräche werden in Einsen und Nullen zerlegt ,
Sprache und Bild, und dann sitzt man vor einem Bildschirm
und sieht den Gegenüber.
Was geschah mit dem Dia-Abend?
Statt wie früher Bilder einfach entwickeln zu lassen, sie zu sortieren
und in einen Kasten zu stecken, um sie dann kurze Zeit später
in mehr oder weniger geselliger Runde einem Kollektiv vorzustellen
- sieht es nun so aus, dass die Bilder nach dem Sortieren auf einem
digitalen Speichermedium verschwinden.
Danach werden die Bilder auf einen Server hochgeladen. Dann
wird eine Email verschickt, die darüber informiert, dass das
Projekt nun online ist. Dann klickt irgendwann irgendjemand auf die
Seite und schaut sie sich irgendwo an. Manchmal wird auch
eine Antwortmail versendet. In der Statistik kann man dann sehen, wer
sich wo hingeklickt hat.
Wir
überbrücken unsere räumliche Distanz. Wir sind alle
gleich weit voneinander entfernt.
Am Ende ist die Frage, wie wir mit diesen ganzen neuen technischen Hilfsmitteln umgehen. Wir müssen uns ihnen nicht unterwerfen. Nieder mit IT!
Ich wünsche gute Unterhaltung.
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Das Internet, wird zur Dokumentation
bereits bekannter Medien eingesetzt wird, als Informationsbasis, als Werbebasis,
als Geschäftsbasis, als Kunstbasis. Es geht um mediale Aufbereitung.
Das Internet ist dynamisch. Es beeinflusst auch das Medium Fernsehen
und Radio sehr stark. Unsere ganze Schriftästhetik im Fernsehen ist durch das Internet
beeinflusst. Wir schauen Fernsehen über das Netz.
Man bewegt sich nicht automatisch im Kunstkontext wenn man mit dem Internet arbeitet.
Webseiten, die vorrangig durch das Bild leben sollen
- wenig Zusatzinformation und kontextuelle Einordnung für den
Betrachter, der über einen Suchmaschinenbegriff zufällig auf der
Seite landet.
Nichts ist derart ungefiltert im Sinne des Angebots wie das Internet. My space.
Das Internet als Projektion für all unsere Wünsche und Träume?
Man
muss es nur oft genug aussprechen, dann wird es wahr.
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